Bock Dokumentation aus dem Jahre 1992
Die Bock Saga oder Väinämöinen-Mythos
wurde in Finnland in mündlicher Tradition innerhalb derBock-Familie
von Generation zu Generation überliefert. Bis auf den heutigen
Tag ist sie nicht schriftlich fixiert worden und das Recht, sie erstmalig
der Öffentlichkeit zu präsentieren, hatte Ior Bock, der
letzte Nachkomme dieser Familie, erst 1984.
Das hier dargelegte Material ist eine Einführung in einige Aspekte
und Dimensionen der SAGA, die Kultur und Geschichte in einem neuen
Licht erscheinen lassen. Historische, linguistische, mathematische
und mythologische Studien sowie die archäologischen Ausgrabungen
unterstützen die von Ior Bock erzählte SAGA. Mit dieser
Dokumentation können wir natürlich nur einen kleinen Teil
des Materials wiedergeben, da die SAGA sehr umfassend ist und viele
Zusammenhänge erst durch Sprache und Laute plausibel werden.
Wir möchten hier aber einen Überblick geben und gleichzeitig
eine Basis für zukünftige Aktivitäten schaffen.
Die SAGA
Lange bevor die großen
Religionen auftauchten, gab es eine planetarische Zivilisation, die
sich Heidentum nannte. Die Überlieferung der SAGA stammt aus
jener Zeit, die wesentlich länger zurückliegt, als wir uns
aufgrund unseres heutigen Weltbilds vorzustellen vermögen.
Die Menschen lebten in dieser Zeit, die von ihnen PARADISET genannt
wurde, in Einklang mit den Naturgesetzen und -kräften. Damals
stand die Erdachse senkrecht in Bezug zur Sonne, wodurch es am Nordpol
ein Land mit einem Durchmesser von 250 km gab, in dem die Sonne nie
unterging, sondern einen goldenen Ring am Horizont beschrieb. Dieses
Land hieß das Ringland UUDENMAA, das Sonnenland, und ist heute
eine Provinz im Süden Finnlands. Der Südpol lag zu dieser
Zeit im Wasser. Das Zentrum von UUDENMAA war eine auf sieben Hügeln
und sieben Inseln gebaute Stadt. Sie war die Wiege der Menschheit
und hieß HEL.
Die Erde war aufgeteilt in Ringländer, die alle ein Zentrum hatten,
das in Verbindung mit HEL stand. In UUDENMAA lebte das Volk der ASER,
in den Ringländern außerhalb die VANER, die von den ASERN
abstammten.
Die Menschheit war eine Familie, bestehend aus fünf Klassen:
Piru-et, Rus-et, Jarl-et, Karl-et und Trel-et. Piru-et und Rus-et
sind die ASER in UUDENMAA, JARL -, KARL- und TREL-et sind die VANER
in den Ringländern außerhalb. Die ASER sprachen ROT( sprich:
ruht), aus dem das heutige Schwedisch hervorging, und schufen für
die VANER die VAN-Sprache, die mit dem heutigen Finnisch vergleichbar
ist.
Piruet zeugte RUSET, RUSET zeugte JARLET, JARLET zeugte KARLET und
KARLET zeugte TRELET. Dadurch war eine pyramidenförmige Familienstruktur
gewährleistet; an deren Spitze stand dieBock-Familie (Piruet),
bestehend aus PER, dem Allvater, und ELLA, der Erdmutter und Bock Saga
und SVAN, die mindestens 12 Söhne und 7 Töchter zeugten.
Der erste Sohn hieß RA (ERS), die erste Tochter MAYA (MAJ).
Sie waren mit 27 König und Königin der Familie, zeugten
selbst aber keine Kinder, ebensowenig wie die folgenden zehn Brüder
und sechs Schwestern.
Im Alter von 27 Jahren übernahm der zwölfte Sohn die Position
seines Vaters und wurde der neue Bock, der wiederum mit einer neuen
SVAN, die unter den VANERN gewählt wurde, 12 Söhne und 7
Töchter in die Welt setzte.
Bock schuf zusammen mit den DISAS (den Stammüttern) die zweite
Klasse, RUSET, die sich aus RABIS, NARS, DISAS und SIENARES zusammensetzte.
Die Bezeichnungen dieser Figuren sind keine persönlichen Namen,
sondern mythologische Titel. Die RABIS wurden Allväter in den
Ringländern außerhalb UUDENMAAs, die NARS repräsentierten
den männlichen Teil, die SIENARES den weiblichen Teil des Informationssystems,
das sich von HEL am Nordpol aus über den ganzen Planeten verbreitete.
Zum Zeichen der Huldigung und Wertschätzung des Bocks, des Lemminkäinens,
wie er auch heißt, wurde 30km östlich von HEL ein Tempel
in die Erde gebaut. Der obere Teil dieses Tempels diente zeremoniellen
Zwecken, der größere darunter liegende Bereich ist ein
Lager, angefüllt mit Artefakten der heidnischen Kultur. Er wurde
über Jahrmillionen immer weiter ausgebaut- bis zum Beginn der
Eiszeit, die vor 50 Mio 10.008 Jahren durch das Kippen der Erdachse
eingeleitet wurde.
Nach dieser Katastrophe, der sogenannten 1. RAGNARÖK, waren ca
50 % der nördlichen und südlichen Halbkugel mit Eis bedeckt,
und Leben war nur noch in der Ä quatorregion möglich. In
Europa erstreckte sich das Eis bis zu den Alpen und Pyrenäen.
Durch den warmen Golfstrom aber, der unter der Meereseisdecke bis
in den Finnischen Meerbusen gelangte, blieb die Region UUDENMAA eisfrei.
Dadurch konnten die ASER in diesem Gebiet zwar weiterhin existieren,
waren aber jetzt von den VANERN in der Äquatorregion südlich
der Eisgrenze getrennt. Diese Epoche wird ALT-LAND-IS ( All the land
is ice ) genannt und markiert den Anfang der arktischen Kultur der
ASER.
Die VANER, die als zehn verschiedene Rassen in der Äqutorregion
die Katastrophe überlebten, entwickelten sich in den 50 Millionen
Jahren mit 10 verschiedenen Ursprungsmythen und 10 verschiedenen Sprachen,
die alle auf der VAN-Sprache basierten. Die Könige der 10 Rassen
waren Allväter in ihren Reichen, ähnlich wie PER Bock Saga in
HEL.
Altlandis wurde in der zweiten Ragnarök vor 10.008 Jahren zerstört,
als sich durch veränderte klimatische Verhältnisse die Eismassen
von Skandinavien gen Süden bewegten. Die hellhäutigen ASER
retteten sich selbst, das Wissen um die vergangenen Evolutionsabschnitte
und die Errungenschaften der arktischen Kultur, wie Ackerbau, Tierzucht,
neue Pflanzen- und Tierarten, und setzten mit Booten nach Gotland
über. Dort lebten sie tausend Jahre und warteten, bis UUDENMAA
wieder bewohnbar war.
Vor 9008 Jahren siedelte sich dieBock-Familie erneut in Finnland
an, um HEL wiederaufzubauen, mit dem System von ASERN in UUDENMAA
und VANERn in den Ringländern außerhalb UUDENMAAs. In der
Zeit von Altlandis entstand ein Plan, der vorsah, die Menschheit nach
der Eiszeit wieder zu einer großen globalen Familie zusammenzufügen.
Dieser Plan sollte nach 10.000 Jahren zu dem Resultat führen,
die pyramidale Gesellschaftsstruktur, welche die Vergangenheit geprägt
hatte, von nun an überflüssig werden zu lassen. Zu diesem
Zweck wurden in jeder Generation 10 Söhne von Bock und SVAN zu
den 10 Königen der verschiedenen Rassen gesandt, um ein neues
Informationssystem aufzubauen. In der konkreten Ausführung des
Plans gingen jedoch einige der mehr als 12 Söhne und 7 Töchter
derBock-Familie ihren eigenen Weg.
Der erste Bruch ereignete sich bereits vor 9008 Jahren, als DAN und
SVEN mit ihrer Gefolgschaft in das heutige Dänemark und Schweden
übersiedelten und zwei neue Königshäuser gründeten
( Ynglingaett und Polet-später Wikinger genannt). Der Zweig von
SVEN bevölkerte Schweden, Norwegen, Island und den Norden Englands,
der Zweig von DAN breitete sich in Richtung Mitteleuropa bis zu den
Alpen und Pyrenäen und im Süden Englands aus. Das alte ASER-System
dagegen bevölkerte Finnland und Rußland.
Dieser erste Bruch setzte eine Kettenreaktion von Ereignissen in Gang,
die in letzter Konsequenz zur endgültigen Zerstörung des
ASER-Systems und HELs im Jahre 1050 n.Chr. führte. Ähnliche
Situationen entstanden, als Gesandte von HEL aufgrund ihres Wissens
einen Absolutheitsanspruch erhoben, sich zu Gottkönigen ausriefen
und somit die alten Gesellschaftsordnungen, die auf Naturprinzipien
beruhten, zerstörten- so geschehen vor 5000 Jahren in Ägypten
mit Fa-Ra-ODEN (Pharao), vor 3800 Jahren in Indien mit KRISHNA, vor
3300 Jahren in Palästina mit einer Frau namens MURSE (Moses),
vor 2000 Jahren mit Jesus und vor 1400 Jahren mit MOHAMED. Die daraus
resultierenden Religionen breiteten sich aus wie ein Lauffeuer, die
Quellen des ursprünglichen Wissens versiegten.
Während der Christianisierung Europas im 11. Jahrhundert schickte
Papst Leo IX. eine Armee, die er aus dem mitteleuropäischen Raum
rekrutierte, nach Finnland und ließ ab dem 24.7.1050 HEL und
Uudenmaa endgültig zerstören. Bis zu diesem Zeitpunkt war
dort das alte ASER-System noch intakt. DieBock-Familie, wohl wissend
um die sogenannte 3. Ragnarök, hatte den Tempel lange zuvor im
Jahre 987 versiegelt und flüchtete in den Norden Finnlands nach
KORVATUNTURI , wo sie 200 Jahre lebte. 1250 kehrte die Familie zurück
nach UUDENMAA und spaltete sich in zwei Äste: BOXSTRÖM und
RASTRÖM.
Seit dieser Zeit wird die SAGA innerhalb dieser beiden Familien als
Geheimnis weitergegeben. Im 19. Jahrhundert wurden die beiden Zweige
der Familie unter dem Namen Boxström wiedervereinigt.
Die Geschichte braucht 20 Jahre, um vermittelt zu werden, und jeder,
der in der Familie einen Titel innehatte, lernte und lehrte die SAGA.
Nach den Erzählungen der Familie sollte jener Bock, welcher 10
000 Jahre nach dem Ende der Eiszeit (nach Rechnung der Familie also
1984) lebt, das Recht haben, diese Geschichte an die Öffentlichkeit
zu bringen. Und so geschieht es.
Der Tempel der Menschheit, der LEMMINKÄINEN-Tempel, sollte für
1000 Jahre verschlossen bleiben. Seit dem Jahre 1987 ist eine kleine
Gruppe damit beschäftigt, seinen Eingang wieder freizulegen.
Der Tempel
30km östlich von Helsinki, in einer kleinen Siedlung namens Akanpesä
im Kreis Sibbo, befindet sich der Eingang zum Lemminkäinen Tempel.
Finnland ist eine der wenigen Regionen auf der Erde, deren geophysikalische
Beschaffenheit die Errichtung eines solchen Bauwerks überhaupt
zuläßt. Die baltische Platte um den finnischen Golf besteht
aus massivem Granit; es gibt hier weder Vulkanausbrüche noch
Erdbeben.
Ca. 200m vom Meer entfernt, auf einem Hügel namens Kypelivuori,
liegt am Fuße eines Monolithen zwischen zwei Felsen der Eingang
des Tempels. Dort beginnt ein ca. 40 m langer Raum, der als sogenannte
Wasserschleuse diente.
Der SAGA zufolge mündet dieser Raum in drei Korridoren: der mittlere
führt schräg nach oben zu einem kugelförmigen Dom,
dem eigentlichen Tempel, der zeremoniellen Zwecken diente. Die beiden
anderen Korridore stehen in Zusammenhang mit dem Belüftungssystem.
Von dem Dom führt ein Weg spiralförmig in die Erde. Dadurch
erhält der Tempel die Form eines Kegels. Von dem Weg zweigen
sich Säle und Kammern ab, die an der Außenseite des Tempels
liegen und mit Artefakten aus der heidnischen Zeit gefüllt sind.
Jeweils ein Saal und drei Kammern repräsentieren eine Generation,
respektive- die Amtszeit eines Lemminkäinen oder Bocks, der ca.
50 Jahre in seiner Funktion tätig war. Ihm zu Ehren wurde vor
jeden Saal eine lebensgroße Statue aufgestellt, die ihn im Alter
von 27 Jahren zeigt.
Artefakte aus allen Ringländern wurden zur Lebenszeit eines Lemminkäinen
in Rasepuri im Schloß von RA und MAYA, dem König und der
Königin der Asen, ausgestellt. Die Burg, die heute Raseborg heißt,
liegt in Snappertuna, 80km westlich von Helsinki. Immer dann, wenn
ein neuer Lemminkäinen an der Reihe war, wurden die Artefakte
für den alten in die für ihn konstruierten Säle und
Kammern nach Akanpesä gebracht.
Dieses System der Danksagung herrschte auf dem ganzen Planeten bis
zur Eiszeit. In Finnland und Rußland bestand dieser Brauch bis
zum Jahre 987 A.D., als dieser Tempel von innen nach außen verschlossen
wurde.
Der Tempel wurde also langsam, im Verlauf von Jahrtausenden, gebaut
und ist ein Archiv der Menschheitsgeschichte bis zum Jahr 987. Er
sollte für 1000 Jahre verschlossen bleiben und der Bock, der
nach 1000 Jahren lebt, sollte das Recht haben, ihn wieder zu öffnen.
Die Ausgrabungsarbeiten der letzten Jahre.
Seit 1987 sind wir dabei, den Eingang des Tempelsfreizulegen, der
im Jahre 987 verschlossen wurde. Aus den Beschreibungen von Ior Bock
wußten wir, wo sich der Eingang befindet: Am Fuße eines
Monolithen, der auf Ior Bocks eigenem Grund und Boden steht. Wir hatten
die Information, dass der Eingang mit Steinblöcken versperrt
ist.
Tatsächlich stießen wir auf drei exakt zugeschnittene,
übereinander liegende Steinblöcke, die ca. 5 m lang, 4m
breit und anderthalb Meter dick waren. Anschließend trafen wir
am Fuße des Monolithen auf zwei Steine von ca. 4 x 2,5 x 1 m,die
präzise in den ursprünglichen Eingang eingefügt waren.
Wir erwarteten danach einen größeren Raum, eine Art Vorhalle.
Allerdings war dieser Raum mit einer zementartigen Masse ausgefüllt.
Seit nunmehr 15 Jahren (2002) sind wir dabei, diesen Raum freizulegen,
dessen Decke und Boden aus Granit bestehen. Da wir nicht wissen, wie
groß dieser Raum ist, folgen wir dem Verlauf der Decke und haben
bis jetzt einen ca. 40m tiefen, 6m breiten und 3 m hohen Stollen freigegraben,
der in einem Gefälle von etwa 15 Grad schräg nach unten
führt. Diese Halle soll nach Ior Bocks Beschreibungen in einen
Raum münden, der mit Wasser gefüllt ist (water-lock). Dort
wiederum sollen sich drei Korridore befinden, wobei der mittlere zu
dem oberen Dom des Tempels führt.
Die Ausgrabungen verliefen bis jetzt unter größten Schwierigkeiten,
da wir von Seiten der finnischen Behörden und der Museumswerke
keinerlei Unterstützung erhalten haben. Bislang wurden die Arbeiten
ausschließlich aus privaten Mitteln finanziert und gesponsort.
Nachdem sich Anfang 1991 zum wiederholten Male ein Sponsor distanzierte,
haben wir die finnische Firma Geowork Oy beauftragt, eine geophysikalische
Untersuchung im Eingangsbereich des Tempels vorzunehmen. Diese Firma
benutzte ein sogenanntes Subsurface Interface Radar System (S.I.R.),
mit dem man verschiedene Gesteinsschichten bis 50 Meter Tiefe sichtbar
machen kann. Das Radargerät zeigte in 24 m Tiefe an einer von
Ior Bock ausgewiesenen Stelle, einen kuppelförmigen Hohlraum,
dessen Decke aus Metall zu bestehen scheint. Die Expertise, ausgestellt
von Leevi Koponen, Chef der Geowork OY, untermauert diese These.
Nach den letzten Messungen im August 1991 mit demselben S.I.R. System
erhielten wir außerdem ein Bild der Bodenbeschaffenheit, aus
dem wir ersehen können, dass es nur noch wenige Meter bis
zum Durchbruch sein können.
Ior Bock
Ior Bock wurde
am 17.1.1942 in Helsinki als Sohn von Knut Victor Boxström und
Rhea Boxström geboren. Er wuchs in AKANPESÄNRANTA auf, einer
kleinen Siedlung 30 km östlich von Helsinki. Dort wurde von 1949
bis 1969 gemäß der Tradition das Wissen der Familie auf
ihn übertragen. Seine Mutter Rhea und seine Schwester Rachel
unterrichteten ihn jeden Tag zwei Stunden im Väinämöinen-Mythos
und Bock Saga. Außerdem erhielt er eine Ausbildung als Schauspieler
an der Theaterschule von Helsinki, wovon er auch später seinen
Lebensunterhalt bestritt. Sein großes Interesse aber galt der
Geschichte des 18. Jahrhunderts, insbesondere der Geschichte der sieben
Inseln vor der Küste Helsinkis, wo die Schweden im Jahre 1750
eine Festung namens Sveaborg gebaut hatten. Da das Wissen seiner Familie
insbesondere viele Fakten über finnische Geschichte enthielt,
arbeitet er seit 1969 als Historiker, macht Führungen und hält
auf Sveaborg Vorträge über nordische Geschichte. Seit 1974
verbringt er den Winter in Goa, Indien, wo er das Programm vorbereitet,
das er im Sommer in Helsinki präsentiert. Als 1984 seine Mutter
Rhea Boxström starb, hatte er, als letztes Mitglied der Familie,
das Recht, die SAGA erstmals der Öffentlichkeit zu präsentieren
und seinen Originalnamen Bock zu benutzen, der aus der Zeit vor 1250
stammt.