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Berlin, 25.03.2003
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DIE SUCHE NACH JOULUPUKKI

Die Geschichte des echten Nikolaus

Erweiterte Fassung aus "Das kleine Buch vom Nikolaus", Heyne Verlag, München
mit Geschichten von M. Claudius, A.Puschkin und J.W. Goethe

von Udo Schneider

Was bedeutet dieses männliche Symbol, von dem die Brasilianer wissen, dass er vom Nordpol kommt und die meisten Deutschen südlich von Bremen glauben, er sei ein Schutzheiliger der Kirche des 4. Jh. aus Kleinasien? Und warum zeigt man ab Hamburg, wenn man nach ihm fragt, immer mit dem Finger nach Norden ?

Überall auf der nördlichen Halbkugel - von Skandinavien über Grönland bis nach Kanada - haben sich im zwanzigsten Jahrhundert Santa-Claus Marketing-Gesellschaften gebildet, die die rege Korrespondenz mit dem Weihnachtsmann vor allem von Kindern dazu nutzen, im Dezember heftige Regionalwerbung zu betreiben. Einmal im Jahr treffen sich alle Niederlassungen aus dem arktischen Teil der Welt, um bei einem Glas Tee neue Marketingstrukturen zur Corporate Identity des Nikolaus zu besprechen, die dem Ansehen der nordischen Allvaterfigur und den vertretenden Länder Rechnung tragen sollten. Schliesslich war und ist der Alte auch eine Frage der Ehre, geht doch für die Völker des Nordens beim Weihnachtsmann um die positivste mythologische Figur.
Die Eintracht der arktischen Nikoläuse dauerte bis zum Sommer 1992. Da verkündete aus heiterem Himmel die Fraktion der finnischen Weihnachtsmänner, sie habe das nationale und internationale Urheberrecht för weltweit alle Weihnachtsm‰nner erworben. Wer sich als Vater oder Onkel künftig die Weihnachtsmannkluft überziehe, m¸sse sich daf¸r eine kosten­pflichtige Lizenz beim finnischen Santa-Claus-Monopol holen. Die Gemeinschaft der arktischen Nikoläuse war zerbrochen. SANTA CLAUS FINLAND INTERNATIONAL setzte sich von Stund an nicht mehr an einen Tisch mit den Kollegen und liess auch nicht mehr davon ab, die finnischen Alleinvertretungsansprüche zu verstärken. Im Sommer 1993 meldete das Norwegische-Telegram-Büro: "Norwegischer Nikolaus zeigt Finnland bei der Verbraucherschutzorganisation an". Wie nur konnten die Finnen, mit denen man sich jahrzehntelang so gut verständigt hatte, derartig aus der Reihe tanzen? Die Forderungen der finnischen Marktstrategen nach einem Necklas-Monopol blieben indes so hartnäckig wie unbewiesen.
Was die Gemeinschaft der Nikoläuse nicht wusste, war die Tatsache, dass die Finnen guten Grund hatten, sich so reserviert zu verhalten. Denn die Beweisführung für die unglaubliche Behauptung, dass der echte Nikolaus einzig und allein aus ihrem Land kommt, hätte erfordert, die Geschichte eines Mannes zu veröffentlichen, den man in der finnischen Öffentlichkeit lieber totschweigen wollte.


Das finnische Rätsel

Der aus Helsinki stammende Historiker Ior Bock wurde vor über 50 Jahren in einer der ältesten Familien des Landes geboren. In den 60ern arbeitet er als Schauspieler, zuletzt bestreitet er sein Leben als geschichtlicher Fremdenführer für die Kommune in Helsinki. Bereits Mitte der 80er tritt er mit Informationen an die Öffentlichkeit, die selbst die ruhigen und gelassenen Finnen un­ruhig werden lassen. Denn dieser im Prinzip durchaus freundliche Mann erzählt nicht nur eine phantastische Geschichte, er will sie auch noch beweisen.
Bock behauptet unter anderem, in direkter Linie vom echten Nikolaus- finnisch: Necklas oder Joulupukki- abzustammen. In Zeitungsartikeln, Radio- und Fernsehsendungen verbreitet er, dass seine Familie, deren letztes Mitglied er sei, in direkter Linie von den Asen, einer Art nordischer Aboriginals abstamme, die in den Kriegswirren der nordischen Kreuzzüge im Jahr 1050 nach Lappland geflohen sei. Dort habe sich sein heidnischer Urahn, - eben jener mit dem Bart und dem roten Mantel- auf den Berg Corvatunturi zurückgezogen und vor den Häschern der Kirche versteckt. Er sei nur am 6. Dezember von seinem Berg herunter­gestiegen, um die Menschen mit Symbolen und Geschenken an die alte heidnische Zeit zu erinnern, in der Sack und Rute als eindeutig mannliche Fruchtbarkeitssymbole ohne Scham erkannt worden seien.
Tatsächlich herrscht in Finnland der allgemeine Glaube, dass der Joulupukki (der Jul-Bock) von jenem Berg Corvatunturi kommt, der heute noch in einem weitgehend unwegbaren Gebiet an der finnisch-russischen Grenze zu finden ist. Wie dieser Glaube im Volk entstanden ist, darüber schweigt man sich aus in Rovaniemi, der dem Berg relativ nahegelegenen Poststation, 800 km nördlich von Helsinki. Von hier aus werden unter anderem weltweit 300 000 Weihnachtskarten verschickt,- und kiloweise Rentierhornsalz an Japaner, von dem man in Nippon glaubt, es steigere die Potenz.
Zurück zum Bock. Bei ihrer Flucht aus Finnland habe die Familie einen 288kg schweren Ziegenbock von Südfinnland mit nach Lappland genommen und ihn in der Burg von Kajaani, 600 km nördlich von Helsinki, gemeinsam mit den Regalien des letzten Asenkönigs, in einem Brunnen vergraben.
Nach außen reagierten die Behörden in Helsinki kühl auf diese Einlassung zur nordischen Frühgeschichte, behaupteten, diese Geschichte sei wohl eher, wie so viele andere, der stets lebhaften finnischen Phantasie entsprungen. 1990 zog Bock mit einem Team von Geophysikern zur Burgruine von Kajaani und der Detektor lokalisierte an ausgewiesener Stelle ein großes Stück Metall in etwa 4m Tiefe.
Die staatlichen Museumswerke ignorierten dennoch alle Eingaben Bocks und seiner Freunde. Nachdem sich der Chefredakteur einer lappländischen Lokalzeitung hinter die Geschichtsauffassung Bocks stellte, kam es zu einer Bürgerdemonstration, bei der 150 Bockanhänger mit der Nachbildung eines hölzernen Ziegenbocks- dem finnischen Nationaltier- zur Burgruine liefen und lauthals forderten, dem letzten Sproß der Bockfamilie endlich sein Erbe zurückzugeben. Die Museumswerke verhielten sich stur. Selbst eine Petition an den finnischen Staatspräsidenten wurde nicht beantwortet. Schließlich verlangten die Museumswerke 50 000 FM Vorkasse, um ein vier Meter tiefes Loch zu graben. Als es dem internationalen Freundeskreis Bocks gelang, das Geld aufzutreiben, machten die Behörden wieder einen Rückzieher. Irgendwie schien es peinlich, unheimlich oder lästig zu sein, sich mit der Historie dieses Mannes zu beschäftigen, um dessen Rufmord sich einige finnische Zeitungen von nun an planmäßig bemühten.
Tatsächlich bezieht sich die Familiensaga Ior Bocks nicht nur auf den Nikolaus, sondern in Radio- und Fernsehsendungen wird of­fensichtlich, dass dieser Mann essentielle Detailenntnisse zur nordischen Frühgeschichte besitzt und immer dort weiter weiß, wo die meisten Geschichtsbücher versagen: Vergessenes über das Werden und Leben der nordischen Zivilisation vor vielen tausend Jahren. Über 20 Jahre wurde ihm von seiner Mutter in aus­schließlich mündlicher Überlieferung zusammen mit seiner Familienhistorie Menschheitsgeschichte aus nordischer Sicht vermittelt, die Geschichte des Bocks, der heidnischen Allvaterfigur an sich (In Finnland heißt diese Figur in der Jugend Lemminkäinen, im Alter Väinämöinen, in Schweden Balder, bei uns Pan). Unter anderem verfügt Bock über eine vollständige Auflistung und Datierung der ersten nordischen Königsgeschlechter. Auch deshalb kommt es im Herbst 1990 auf einem finnischen Segelboot namens "Helga" zu einem geheimen Treffen zwischen dem schwedischen König und dem Historiker.
Die Nacht des 6. Dezember 1990. Das ganze Land befindet sich im Freuden-und Alkoholtaumel. Es ist finnischer Nationalfeiertag und Joulupukki gibt sich die Ehre. Schnee und Frost haben bereits eingesetzt und es ist stockfinster. Eine Gruppe von Unentwegten, bewaffnet mit Spitzhacke und Spaten, macht sich auf den Weg nach Kajaani. Kurz nach Mitternacht beginnt die verschwiegene Gemeinschaft, in der Burgruine zu hacken und zu graben. Die Freunde der Nacht wissen genau, wo sie suchen müssen. Doch es ist zu kalt und der Boden bereits zu Eis gefroren. Nachdem die Digger einen Kubikmeter des Erdreiches beiseite geschafft haben, müssen sie erschöpft aufgeben.
Am Morgen des 7. Dezember findet man an der "heissesten" Stelle Lapplands ein 1 Meter tiefes Loch im Schnee. Von Stund lassen die Behörden für eine Woche die Burgruine Tag und Nacht bewachen und drohen, den Platz, wo die Artefakte vermutet werden, einzubetonieren. In der finnischen Alternativszene bekommen die Freunde Bocks den Titel " The Diggers for the Truth"- die Sucher nach der Wahrheit.

Helsinki heute.

Die finnischen Museumswerke verkaufen Interessierten auf Anfrage immerhin eine schriftliche Dokumentation und Tonbänder über Ior Bocks Mythologie. So recht anfreunden will man sich aber mit seiner Geschichte immer noch nicht. Das Museum ließ kürzlich verlauten, es wolle die Artefakte erst heben, wenn der unliebsame Stifter dieser Geschichte, Ior Bock, verschieden sei.
Bock selbst ahnt, da_ die Museumswerke ihn gern zum aktuellen Welt-Weihnachtsmann küren würden, was vor allem SANTA CLAUS FINLAND INTERNATIONAL bestimmt gut ins Geschäft pas­sen würde. Für ihn selbst, so sagt er, wäre das aber weder ehrenhaft noch rechtmäßig, weiß er doch, dass der echte Joulupukki eine Vaterfigur mit sehr vielen Kindern sein muß. Bock: "Es ist mir leider nicht möglich, den Joulupukki darzustellen, da ich keine Kinder haben werde. Der letzte echte Necklas war mein Großvater und der starb am 29. November 1897. Ich kann niemals den Joulupukki geben, bestenfalls seinen Enkel."
Natürlich hat er sich die Hebung der Relikte seiner Familie einfacher vorgestellt. Aber er weiß auch, dass die Fakten seiner Familiensaga für die Behörden nicht so leicht zu schlucken sind. Der bis auf weiteres geduldige Enkel des letzten Necklas hat indes noch mehr Überraschungen in seinem Sack, denn die Vorgänge um die Burg in Lappland sind nur eines der real existierenden Überbleibsel aus der Heidenzeit. Unter anderem spricht die Bock Saga von zwei weiteren goldenen Ziegenböcken, die gemeinsam mit drei Kristallkugeln 80km westlich von Helsinki unter zwei Eichen vergraben worden sein sollen- in einem Gebiet, das der Kirche gehört.
"Dieses Mal haben wir auch wieder Probleme", meint ein irischer Wahrheitssucher, aber dafür ist es jetzt das Oberhaupt der Kirche in Finnland, das über den Vorfall zu entscheiden hat.


Das Warten auf den Weihnachtsmann.

Betrachtet ein unvoreingenommener Beobachter das finnische Geschehen aus der Rückschau im Dezember 1996, so wird sichtbar, dass immer noch ein großers Geheimnis auf dieser Geschichte liegt.
1994 versprachen die Museumswerke, im Zuge genereller Renovierungsarbeiten an den alten finnischen Burgen als letztes Relikt aus der Vergangenheit auch die Ruine in Kajaani zu renovieren und dabei, so versprach man, auch die Hinweise Bocks einer kritischen Überprüfung zu unterziehen. Zwischenzeitlich wurden die Radaruntersuchungen von einem unabhängigen Team wiederholt und abermals bestätigt. Doch nichts geschah. Schließlich kosten denkmalschätzerische Arbeiten Geld und noch immer verhält es sich so, dass die Kulturverwaltung in Helsinki sich schwer tut, den Distrikt Lappinma kulturell gleichwertig im Vergleich mit den größeren Städten des Landes zu behandeln. Allein das Nikolaus Marketing ging in eine erweiterte Phase: Im Zuge der globalen Sehnsucht nach dem Weihnachtsmann hat die Finn Air immer mehr Wochenendfläge im Dezember nach Lappland aufgelegt, um, gemeinsam mit der Tourismusbehörde und Santa Claus Finland den Menschen das "Original-Joulupukki-Feeling" zu bieten. Es gibt sogar Pläne, direkt in der Nähe von Rovaniemi eine Hˆhle in einen Berg zu schlagen, dieselbe als Necklas-Höhle zu etikettieren, um in der kargen Umgebung der lappländischen Mark wenigstens eine weitere semi-authentische Attraktion zu schaffen- und nicht nur auf Geschichten angewiesen zu sein. Der Schönheitsfehler dabei liegt einzig darin, dass der Originalplatz sich etliche Kilometer weiter in einer fast nur mit dem Helikopter zu erreichenden Gegend befindet, die für Touristen wenig attraktiv ist- dafür tatsächlich authentisch.

Bocks Freunde, die den Nikolaus gern wieder auf heidnische Fäße stellen möchten, hatten äber die Jahre einen schweren Stand. Einige von ihnen wurden des Hanf-Gebrauchs überführt und wurden fär einige Zeit hinter finnischen Gardinen weggeschlossen. Erst Mitte der 90er begriff die Öffentlichkeit, dass die Sucher nach der Wahrheit daselbst keine Teufel waren und auch keine wirklichen Kriminellen, gehört Rauchhanf doch seit jeher zu den Requisiten des Alten vom Berge und scheint- betrachtet man sich die Liberalisierungskampagnen etwa bei uns in Deutschland- am Ende eher gesund als schädlich zu sein.
Den Lappen selbst macht das nichts, denn sie wissen schon immer darum, dass die Wahrheit um das Licht und den Lichtbringer bei ihnen liegt. Zurt Wintersonnenwende liegt für drei Tage der gesamte Norden in tiefer schwarzer Nacht. Aber von nun an wird es wieder heller werden, daher feiert man das Julfest. Das Leben wird weitergehen und das Licht wird begrüßt werden in einer rauschenden Party, bei der sich die schönsten Frauen die stärksten Männer aussuchen werden, um mit ihnen im nächsten Jahr Kinder zu zeugen. So war das schon immer im Norden. Daß der Lichtbringer, der die rauschende Pary veranstaltet, in der Heidenzeit der Sohn von Joulupukki war, macht die Sache fast komplizierter, denn nach der Christianisierung geriet der Stammesfärst, der nur ein wenig zu Ehren der Erde feiern wollte-zum Lucifer.

1996 ging Bock noch einmal in die Offensive und ließ erstmalig ein Hard Cover Buch publizieren, in dem er weite Teile seiner Mythologie erstmalig nach 12 Jahren schwarz auf weiß präsentierte. Väinämöisen mytologia, Bockin Perheen Saaga.

Es gibt kaum eine Gegend auf der Erde, auf der es ein so dichtes elektronisches Netz gibt wie in Skandinavien. 64 Satellitenkanäle, diverse Mobilfunknetze und das Internet in jedem Haushalt. Es ist diese Art konzentrierter Virtualität, vor deren Hintergrund sich immer mehr Schweden, Norweger, Finnen fragen, woran man eigentlich eine wichtige Information erkennt. Und in der Isolation der arktischen Nacht gilt die Begegnung von Mensch zu Mensch immer noch mehr als jeder Monitor. In der erzählten und erfahrenen Wirklichkeit können wir abschätzen, was wir von der Vergangenheit äberhaupt noch erinnern können und was vom Sog der elektronischen Netze bereits absorbiert ist und der persönlichen Erinnerung nicht mehr zur Verfügung steht.
So hat die Suche nach Identität erst zuletzt, dafür aber mit aller Macht auch die Skandinavier ereilt. Und ein ums andere Mal wird es kalt und dunkel werden müssen, damit wir uns daran erinnern, dass es bis auf weiteres nicht der Bildschirm ist, sondern die Naturgesetze, die über unser Werden und Vergehen bestimmen.

Finnland hatte noch kaum Zeit, um sich innerhalb einer eigenen kulturellen Identität zu orientieren. Bis zum Jahr 1918 gab es kein Finnland sondern eine russisch besetzte Provinz, die davor für viele hundert Jahre den Schweden gehörte.
Wenn wir das Vermächtnis des Bocks ernster nehmen wollen, als wir es gegenwärtig können, werden wir nicht umhin kommen, bei der Suche nach der Wahrheit etwas weiter zu gehen als nach nur nach dem "echten" Nikolaus zu fragen. Denn Bock offenbart Elemente einer Geschichts- und Evolutionstheorie, die heilsamen Sand im alltäglichen Kulturgetriebe darstellt. Da ist nicht nur die Rede von Königsgeschlechtern, dem Garten Eden, Walhalla und Atlantis, sondern auch von einem unterirdischen Tempel in der Nähe von Helsinki auf dem Bockanwesen. Und von einem Ur-Alphabet in der Ur-Sprache der Asen, die dem schwedischen vorausging. In Bocks Familiensaga wird unter anderem angedeutet, dass die finnischen Ureinwohner wohl mit zu den ältesten Menschen auf der Erde gehören und dass auch die These von der finno-ugrischen Einwanderung vor 3000 Jahren eher in das Land der Legenden zu verweisen ist.
Fär ein bürgerliches auf christlichem Glauben beruhendes Kulturwesen ist die Geschichte Ior Bocks durchaus heikel. Denn noch immer kann offiziell nicht sein, was nicht sein darf:

Möglicherweise muß auch davon ausgegangen werden, dass die Bock- oder Panfigur, die vor der Christianisierung für das Gottesprinzip an sich gestanden haben mag, im Zuge des neuen Glaubenssystems nach der Christianisierung mehr und mehr verteufelt wurde- bis heute. Ob mit Grund oder ohne, mag bis auf weiteres dahingestellt bleiben. Interessant dabei ist allein die Frage, ob und wann die Menschheit in der Lage sein wird, die vollständige Familiengeschichte des echten Nikolaus zu hören- bevor wir uns vom Prinzip eines rein männlichen Schöpfergottes verabschieden. Es ist durchaus damit zu rechnen, dass diese Geschichte zumindest den Finnen helfen wird, die totale Erinnerung an ihre -und unsere Vergangenheit zurückzuerhalten-.