| Tolkien’s Geheimnis | • Print Version • From the Website http://www.bocksaga.de Berlin, 21/5/03 Print Version des Artikels (ohne Links and Images)zum download |
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...My name is TOLKIEN .... It is a German name (from Saxony), an ...Mein Name ist TOLKIEN...., |
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Daß der Professor ein linguistisches Talent war, dass er von frühester Kindheit an Sprachen erfand und sich alter Dialekte bediente, ist mittlerweile hinlänglich bekannt. Schließlich hat man lange genug versucht, Kult und Faszination um den Vater von Gandalf, Frodo, den Hobbits und vor allem dem "Herrn der Ringe" zu verstehen,- zu begreifen, wie und warum seine Biografen noch heute darüber staunen, dass der Jungmann bereits als Schüler gotisch sprach und während des ersten Weltkrieges (bei dessen Ausbruch 1914 Tolkien 22 Jahre alt war) nordische Sprachen beherrscht, vor allem aber schwedisch und alt-finnisch, was er sich autodidaktisch beibrachte. Ausgelöst durch die Erlebnisse des ersten Weltkriegs, in dem er viele seiner Freunde verliert, macht sich Tolkien daran, eine ganze Mythologie zu kreieren, beflügelt durch seine Leidenschaft, Sprachen zu erfinden. Sprachen aber brauchen Geschichten und ein Volk, dass sie spricht. Seiner Heimat England will er widmen, was er im Norden findet und die Geschichten dem Charakter seines Landes anpassen. Auch möchte er seiner Heimat gern ein eigenes Epos schenken, vergleichbar der Edda und anderen altnordischen Mythologien. "Ich wünschte, wir hätten noch mehr davon - etwas von der gleichen Art, was uns Engländern angehörte.", schreibt er in einem Brief an einen Freund. Schließlich bedient er sich aus dem Mythen-Fundus der von ihm so hochgeschätzten nordischen Sagenwelt und beginnt außerdem eine neue Privatsprache zu entwickeln, die sich am Finnischen orientiert und die er später "Quenya" oder "Hochelbisch" nennt. Seine mythische Wirklichkeit nennt Tolkien in Anlehnung an das nordische Midgard Mittelerde – ("Mittelerde ist unsere Welt - in einer imaginären Periode des Altertums", sagt er dazu). Die Namen der Personen und Orte für das Silmarillion und später auch den Herrn der Ringe ergeben sich aus diesen Privatsprachen, zu denen sich später noch "Sindarin" als einer weiteren Elbensprache hinzugesellt, die er dem Walisischen entlehnt. Tolkien versteht sich nicht als Erfinder von Geschichten, sondern als Entdecker der Legenden. Mittelerde ist für ihn keine literarische Fiktion, sondern vielmehr Chronik historischer Ereignisse. Mittelerde ist für ihn keine literarische Fiktion, sondern vielmehr Chronik historischer Ereignisse. Das erscheint wichtig, weil wir uns fragen müssen: warum ist das so? Warum flüchtet sich ein hochdekorierter Professor für Sprachen in eine an das finnische angelehnte Elbensprache und belegt deren Geschichten mit dem Ausdruck „historischer Ereignisse“? Aus bloßem Grauen vor den Schrecken des Krieges? Nein, denn auch seine Werke sind nicht gerade frei von Krieg, Gewalt und Greueltaten, im Gegenteil, sie handeln sogar davon. Im Zuge der Verfilmung seines Hauptwerkes, des „ Herrn der Ringe“ schrieb „Bild der Wissenschaft“: Heute gehen die Tolkien-Experten davon aus, dass der Professor niemals in seinem Leben in Finnland war. Er selbst schrieb kurz vor Ende des II. Welkrieges an Christopher Tolkien:"....Ich wollte ich hätte das Land der 10000 Seen vor diesem Krieg besucht. Gegenwärtig sucht der Autor noch nach eindeutigen Beweisen, daß er eben doch dort war. Hier ist die Hauptthese / Spekulation, von der wir ausgehen. Sie nährt sich aus mehreren Tatsachen, die mit Tolkien selbst und der Mythologie zu tun haben, die auf dieser Website vermittelt wird: Wir glauben, dass J.R.R. häufig in seiner Phantasie in Finnland war und festgestellt hat, dass selbst das deutsche Wort - tollkühn - noch eine andere tiefere Sprachwurzel haben könnte. Er glaubte nämlich (siehe Anfang des Artikels), daß von diesem Wort sein Name herkäme. Für jemanden wie ihn - linguistisch hochmotiviert-, gleichzeitig mit den Vorvätern beschäftigt, ist diese Hypothese mehr oder weniger zwingend. Aber gleichzeitig war er in der Lage finnisch zu sprechen und zu verstehen. Welch eine Verschwendung, mit der finnischen Sprache im Kopf und im Herzen nicht in das Land der 10000 Seen zu fahren. Etwa nach dem zweiten Weltkrieg. Und zwar allein und ohne Zeugen oder Biografen an der Seite. 1957 findet er in der Bücherei in Exeter eine finnische Grammatik. Aufgeregt schreibt er in einem Brief an W.H. Auden: "Es war als hätte ich einen Weinkeller gefunden, der mit den verschiedensten Weinen mit völlig neuen Geschmacksrichtungen gefuellt war." Und später: „Ich habe den Versuch, eine nicht überlieferte „germanische“ Sprache zu erfinden aufgegeben und meine „eigene“ wie auch alle anderen erfundenen Sprachen wurden in der Struktur und Aussprache ziemlich „finnisiert“.“ In direkter Nachbarschaft von Tolkkinnen befand sich das Sommerhaus eines Mannes, dessen Sohn ab 1984 eine nur in seiner Familie überlieferte Geschichte erzählte, von der diese Website handelt. Es ist dies die Geschichte der nordischen Könige in der Heidenzeit, Könige, die auch in der Kalevala auftauchen mit Namen wie Seppo Ilmarinnen, Sampo und Aino, Lemminkäinen. 1984 wurde am Schwedischen Folkloreinstitut in Helsinki diese Geschichte notiert, die für sich in Anspruch nahm, die Kalevala auf die Füße zu stellen. Laut der notierten Saga - im folgenden Bock Saga genannt- sind die legendären Figuren der Kalevala nicht nur Mythe, sondern historische Figuren aus Fleisch und Blut gewesen, die vor tausend Jahren gelebt haben. Von einem historischen Atlantis war da die Rede, einer Millionen Jahre alten Zivilisation, einem Ur-Alphabet und archäologischen Artefakten in einem Berg, die das ganze beweisen würden. Was wäre, wenn Tolkien von dieser Geschichte gehört hätte? Schweigen wäre notwendig gewesen - allein aus Selbstschutz, denn Informationen über unsere heidnische Vorzeit, die so viel von archaischer Fruchtbarkeit und Sexualität vermitteln, gelten auch heute noch nicht unbedingt als politisch oder moralisch korrekt. Dabei geht es nicht nur um die Gebräuche und Lebensentwürfe unserer Vorfahren, sondern auch um ihre Sittenbilder und lange tabuisiertes historisches Material, spektakuläre Einzelheiten über das Werden und Vergehen unserer heidnischen Vorfahren, ohne deren jahrtausende langes Leben wir nicht existieren würden. Interesant genug für Literatur. Es gab für Tolkien keinen Grund, nicht die Geschichte von der Degeneration eines alten Königsystems zu erzählen, in der der Ring kein Ritual mehr war, kein heiliger Ort, sondern zur Materie geronnene politische imperiale Macht. Und so geschah es. Zufällig befindet sich der Eingang zu diesem Berg (dem Original Bocksberg), der tatsächlich mit einem rituellen Ring etwas zu tun hat, etwa 500 Meter hinter der Siedlung Tolkkinnen.Gut für die Ahnenforschung.
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